Geschäftsführer Heinrich Baumann rechnet für das laufende Jahr mit Erlösen in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro und einem Ergebnis auf Vorjahreshöhe. Für die nächsten Jahre ist er sehr zuversichtlich. "Wir haben unser Kerngeschäft in Europa gestärkt und durch Investitionen und Akquisitionen die Basis für signifikantes Wachstum und eine profitable Entwicklung gelegt." Konkret will die J. Eberspächer GmbH & Co. KG in den nächsten drei bis fünf Jahren jährlich zweistellig wachsen.
Im Hauptgeschäftsbereich Abgasanlagen erwies sich neben dem guten Geschäft mit den deutschen Autobauern auch der Neuanlauf einer Produktion für Nutzfahrzeug-Abgasanlagen in den USA als erfolgreich. Ebenfalls Auspuffanlagen für Lastwagen sollen in einem neuen Werk nach der strengen künftigen Euro-6-Norm gebaut werden, das in Wilsdruff bei Dresden entsteht. Neue Gemeinschaftsunternehmen in Russland und Südkorea brachten dortige Autobauer als neue Kunden.
Das schwäbische Familienunternehmen hat aber auch die Zukunft im Auge. So sei man weltweiter Marktführer bei der Beheizung von Elektrofahrzeugen. Eberspächer liefere als erster serienmäßig Hochvoltwasserheizungen für E-Mobile wie den Chevrolet Volt oder den Nissan Leaf.


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