Für den größten Teil des Bundeslandes sagte Meteorologe Beyer am Sonntag für die nächsten Tage anhaltenden Bodenfrost bei bis zu acht Grad minus voraus. Schneien werde es allenfalls ab Mitte der Woche, dafür sei für Anfang der Woche viel Sonnenschein zu erwarten.

In den höheren Lagen im Vogelsberg, im Sauerland, im Taunus und im Odenwald schneite es bereits am zurückliegenden Wochenende. Auf der Wasserkuppe und auf dem Großen Feldberg lagen am Sonntagmorgen etwa zehn Zentimeter Schnee. Auf vielen Straßen überfror die Nässe. Die Polizei mahnte die Autofahrer zu vorsichtigem Fahren.

Während die Polizei in Bad Homburg für den Hochtaunuskreis keine glättebedingten Unfälle meldete, kam es in der Nacht zum Sonntag im Vogelsberg in Lauterbach zu mehreren kleineren Unfällen mit Blechschäden. Unfälle mit geringem Schaden gab es auch am frühen Sonntagmorgen im Rheingau-Taunus-Kreis. Menschen wurden nicht verletzt.

In Hessens größtem Skigebiet in Willingen im Sauerland laufen nach den ersten Schneefällen die Vorbereitungen auf die Skisaison. Seit der Nacht zum Sonntag liefen Schneekanonen, bis Montag sollten alle 50 Maschinen in Betrieb sein, sagte Bernd Kesper von der Betriebsleitung der Ettelsberg Seilbahn. Blieben die Temperaturen so niedrig wie vorhergesagt, könnten die Abfahrten und Loipen am Freitag für die Skifahrer geöffnet werden.

Gerhard Flügel vom Skizentrum Wasserkuppe sagte: «Wir hoffen, dass es nächstes Wochenende rechtzeitig vor Weihnachten losgeht. Das ist wichtig, denn dann haben die Leute frei und Zeit zum Skifahren.» Die fünf Schneekanonen auf der Wasserkuppe laufen laut Flügel seit Freitag. Am Wochenende hatten die Schlittenfahrer Hessens höchsten Berg noch für sich.

(Quellen: Beyer, Kesper, Flügel auf Anfrage; Polizei in Mitteilungen und auf Anfrage)

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