In Hessen nahmen die Hochschulausgaben mit 19 Prozent am meisten zu, im Saarland mit 3,3 Prozent am wenigsten.
Ein Großteil der Gelder kam mit 20 Milliarden Euro (55,2 Prozent) dem Personal zugute. Auf die laufenden Kosten wie Mieten und Pachten entfielen 12,6 Milliarden Euro. 3,7 Milliarden Euro wurden für Investitionen ausgegeben - rund eine Milliarde Euro mehr als im Vorjahr. Grund für die Mehrausgaben waren Baumaßnahmen an mehreren Hochschulen, der Kauf oder Neubau von Gebäuden und Kliniken sowie die Anschaffung größerer Geräte.
Die höheren Ausgaben konnten die Hochschulen weitgehend über gestiegene eigene Einnahmen finanzieren. So nahmen die Einnahmen aus Beiträgen der Studenten 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Milliarden Euro auf rund 1,2 Milliarden Euro zu. Die Einkünfte aus Vermögen und wirtschaftlicher Tätigkeit - etwa der Behandlung von Kranken - beliefen sich auf 11,8 Milliarden Euro (plus 5 Prozent). Ferner erhielten die Hochschulen vor allem von Bund, Wirtschaft und Deutscher Forschungsgemeinschaft Mittel in Höhe von 4,9 Milliarden Euro (plus 13,9 Prozent) für Forschung und Entwicklung.
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