Seit Auflegung des Fonds im vergangenen Oktober belaufe sich das Volumen der unterzeichneten Verträge für Stabilisierungshilfen auf 155,6 Milliarden Euro. Davon entfielen 127,7 Milliarden Euro auf Garantien. Für 21,9 Milliarden Euro sei das Eigenkapital betroffener Institute gestärkt worden. 5,9 Milliarden Euro entfielen auf Risikoübernahmen.

Das deutsche Rettungspaket zur Bewältigung der Finanzmarktkrise umfasst ein Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro. Zur «aktuellen Gefahrenabwehr» kann der Fonds bis zu 400 Milliarden Euro an Garantien abgeben. Diese Staatsbürgschaften sollen helfen, den Interbankenhandel zu beleben und die Kreditvergabe an Unternehmen und Privatpersonen zu verbessern. Ferner sind in einem Umfang von bis zu 80 Milliarden Euro staatliche Beteiligungen an Kreditinstituten möglich. Für die Absicherung der staatlichen Bürgschaften ist schließlich eine Garantiesumme vorgesehen, die bis zu 20 Milliarden Euro umfassen soll.

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