Gorleben (dapd-nrd).
Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Analyse soll bis Ende 2012 den Forschungsstand zum Salzstock Gorleben zusammenfassend bewerten. Für die Studie wurden neun Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
'Wer weiter an der Planreife Gorlebens feilt, denn das ist das Ziel der vorläufigen Sicherheitsanalyse, steht im Verdacht, nur Verfahrensfehler heilen zu wollen, damit am Ende der Salzstock Gorleben doch Atommüllendlager wird', sagte Ehmke. Gorleben müsse wegen der geologischen Gesamtsituation 'endlich vom Tisch.'
Birkner hatte zuvor gesagt, nach Abschluss des ersten Erkundungsabschnitts Ende September könnten die Arbeiten frühestens wieder im Jahr 2020 aufgenommen werden. Erst dann beginne die neue bundesweite Erkundungsphase für Atommülllager unter Tage.
'Entweder Gorleben fällt vorher raus oder bis 2020 ist Stopp nach Plan', sagte Birkner. Es sei aber falsch, Gorleben als möglichen Standort schon vorher 'aus dem Topf' zu nehmen.
'Birkner heuchelt mit seinem Besuch in Gorleben ein Interesse an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem potenziellen Endlagerstandort nur vor', kritisierte Greenpeace-Atomexperte Tobias Riedl. Als ehemaliger Staatssekretär kenne er die geologischen Mängel des Salzstocks in Gorleben genau, daher solle er sich jetzt 'klipp und klar' für die Aufgabe des Standortes einsetzen.
dapd


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