Düsseldorf (dapd-nrw). Obwohl von Vertretern der Unternehmer anders dargestellt, gebe es nach wie vor einen Mangel an betrieblichen Ausbildungsplätzen.
So sei zwar die Zahl der Ausbildungsverträge in diesem Jahr gestiegen, sagte Schneider. Trotzdem seien im August noch 25 000 junge Menschen auf der Suche nach einer Lehrstelle gewesen. Daneben gebe es noch Zehntausende Jugendliche in Warteschleifen, die eigentlich eine Ausbildung suchten, aber in der Statistik nicht auftauchten. Ihnen gegenüber standen lediglich noch freie 11 400 Ausbildungsplätze.
Problematisch sei nach wie vor vor allem die Situation bei Migranten, sagte Schneider weiter. 17 Prozent von ihnen hätten keinen Schulabschluss und damit auch kaum eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Den Schulen warf der Minister vor, immer noch zu wenig bei der Berufsorientierung zu leisten. Die meisten Schüler konzentrierten sich daher bei ihrer Lehrstellensuche auf etwa zehn Berufe, weil sie von vielen anderen noch nie gehört hätten.
Die Unternehmen forderte Schneider dazu auf, die geforderte Ausbildungsreife der Jugendlichen im Rahmen der Ausbildung selbst herzustellen. Unternehmen, die sich bereits heute dieser Herausforderung stellten, zeigten große Erfolge bei der Sicherung ihrer Fachkräfte, betonte der Minister.
ddp


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