Viele Demonstranten schlugen auf Trommeln oder bliesen in Trompeten und Vuvuzelas.
In München, Bremen und Hannover beteiligten sich den Angaben zufolge jeweils rund 200 Atomkraftgegner an den Protesten. In Göttingen, Rosenheim und Frankfurt/Main seien es jeweils rund 100 gewesen. Nur etwa 20 Demonstranten wurden in Rostock gezählt. Die Umweltschützer übereichten Parteivertretern Erklärungen gegen Atomkraft.
In Göttingen nahm die FDP-Kreisvorsitzende Christiane Brunk das Manifest entgegen. Sie erklärte, langfristig verfolgten die Atomkraftgegner und die FDP mit dem Ausstieg aus der Atomwirtschaft dasselbe Ziel. Die Bundesregierung hat eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten angekündigt und will bis Ende September ein Energiekonzept vorlegen.
«Campact» bewertete die Demonstrationen als «sehr erfolgreich». Trotz der Ferienzeit und teilweise schlechten Wetters hätten viele Menschen erneut ihre Ablehnung der Kernkraft zum Ausdruck gebracht, sagte Venedey.
Für die kommenden Wochen kündigten die Atomkraftgegner weitere Proteste an. Am 18. Juni wollen sie im Rahmen einer Großdemonstration in Berlin auch das Regierungsviertel umzingeln. Die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg rief für den November zu Massenprotesten gegen den nächsten Castortransport nach Gorleben auf.
ddp


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