Das Remis reichte den Favoriten in der Gruppe A zum Einzug in die nächste Runde, da sich zeitgleich Mali gegen Malawi in Cabinda mit 3:1 (2:0) durchsetzen konnte. Algerien profitierte bei Punktgleichheit mit Mali vom gewonnenen direkten Vergleich. Angola trifft im Viertelfinale auf die Elfenbeinküste oder Burkina Faso. Algerien bekommt es mit einem der beiden Teams oder mit dem deutschen WM-Gruppengegner Ghana zu tun.
Mali nützte der Sieg durch Tore von Frédéric Kanouté (1. Minute), Seydou Keita (3.) und Mamadou Bagayoko (85.) nichts mehr, da zuvor die Partie gegen Algerien mit 0:1 verloren gegangen war. Malawi kam durch Russell (58.) nur zwischenzeitlich zum Anschlusstreffer. Ein Remis hätte dem krassen Außenseiter zum Viertelfinaleinzug gereicht. So blieb aber nur der letzte Gruppenplatz.
Vor den Mannschaften aus Angola und Algerien, die den Zuschauern ein äußerst langweiliges Spiel mit minutenlangem Ballgeschiebe boten, hatten sich bereits die Elfenbeinküste und Ägypten für die nächste Runde qualifizieren können. Bei den Ägyptern hat sich Mohamed Zidan von Borussia Dortmund für seinen Ausraster bei seinen Kollegen und den Verantwortlichen entschuldigt, sagte Teammanager Samir Adly der Deutschen Presse-Agentur dpa.
«Der Spieler war nicht wütend auf sie, er war wütend auf sich selbst, weil er nicht so gut gespielt hatte, wie er wollte», erklärte der Sprecher. Die Sache sei damit erledigt. Zidan hatte nach seiner Auswechslung beim 2:0 des Titelverteidigers über Mosambik gegen die Auswechselbank getreten und ein Trikot von einem Sitz geworfen. Zidan hatte zudem bereits während der Partie mehrfach mit seinen Teamkollegen gestritten. Trainer Hassan Shehata forderte daraufhin eine Entschuldigung von seinem aufgebrachten Angreifer.
Luanda (dpa)

























