Salzgitter kann nach Einschätzung Dörpers durch die strukturellen Änderungen die Verluste der zu Salzgitter gehörenden Klöckner Werke für die Gruppe nutzen. Dadurch sänken die Steuerbelastungen in den kommenden Jahren deutlich. Jährlich könnten in Deutschland 60 Prozent des zu versteuernden Gewinns mit Verlustvorträgen verrechnet werden.

Basierend auf seinen derzeitigen Ergebnisschätzungen bis 2013 und der Annahme eines durchschnittlichen Vorsteuergewinns von 300 Millionen Euro in den folgenden Jahren, rechnet Dörper bis 2019 mit einer Entlastung von insgesamt rund 400 Millionen Euro.

Mit der Einstufung "Buy" geht die WestLB davon aus, dass die gesamte Wertentwicklung der Aktie in den nächsten zwölf Monaten über plus 20 Prozent liegen wird. Analysierendes Institut WestLB.

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