Bei einer genaueren Betrachtung falle beim Ausblick des Konzerns vor allem die deutlich unter seinen Erwartungen liegende Umsatzprognose in der Softwaresparte für Großrechner ETS auf. In der BPE-Sparte für Integrationssoftware dagegen stelle das Unternehmen einen stärkeren Anstieg in Aussicht als von ihm erwartet. Die Schätzung des Analysten für die Gewinnmarge und den Umsatz auf Konzernebene liegt indes innerhalb der von der Software AG genannten Zielspanne.
Alles in allem sieht der Experte aber keinen Anlass dafür, seine Prognosen für 2012 wesentlich zu ändern. Mit einer Verdopplung der BPE-Umsätze, einer Stabilisierung der Erlöse im ETS-Geschäft und einer Steigerung der operativen Marge auf 30 Prozent habe das Management zudem mittelfristig an seinem ehrgeizigen Plan für die nächsten drei bis fünf Jahre des Softwarekonzerns festgehalten.
Gemäß der Einstufung "Reduce" rechnet Kepler Capital Markets auf Sicht der nächsten zwölf Monate mit einem absoluten Abwärtsrisiko der Aktie.
Analysierendes Institut Kepler Capital Markets.


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