Für 2010 ist der Konzern weiter zuversichtlich, an die Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen zu können. Eine exakte Prognose bleibe im gegenwärtigen Umfeld jedoch schwierig. Die Allianz rechnet weiter mit einem operativen Ergebnis von 7,2 Milliarden Euro. Die Abweichung davon sollte maximal 0,5 Milliarden Euro in beide Richtungen betragen, hatte der gemessen am Prämienaufkommen größte europäische Versicherer bei der Vorlage der Jahresbilanz Ende Februar mitgeteilt. Im Jahr 2009 war der operative Gewinn um zwei Prozent auf 7,18 Milliarden Euro gesunken.
Die Allianz geht davon aus, dass sich die Schadenansprüche infolge von Naturkatastrophen und anderen witterungsbedingten Ursachen im laufenden Jahr wieder normalisieren werden. Für Großschäden aus Naturkatastrophen erwartet der Konzern einen Schadenaufwand von etwa 900 Millionen Euro. Allein für den Wintersturm «Xynthia» kalkuliert er inzwischen mit einem Nettoverlust zwischen 170 Millionen und 190 Millionen Euro. Anfang des Monats hatte die Allianz noch mit 100 Millionen bis 300 Millionen Euro gerechnet.
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