Bei der nach eigenem Bekunden provokanten Aktion rollte eine Castor-Attrappe und waren Menschen in Strahlenschutzanzügen und mit Geigerzählern auf der Suche nach geeigneten Endlagerstätten für Atommüll. Den Höhepunkt bildete eine Probebohrung am Rathausmarkt. An der Aktion beteiligten sich nach Campact-Angaben 400 Menschen.

«Wir müssen endlich raus aus einer Technologie, die Tausenden Generationen eine tödliche Hypothek aufbürdet», sagte Campact-Aktivist Christoph Bautz. Bereits nach vier Jahrzehnten seien in der Asse die Lagerpläne der Atomlobby in Salzlauge ersoffen. Er fügte hinzu: «Das jetzt bekanntgewordene Original-Gutachten des Physikalisch Technischen Bundesamts belegt, dass Gorleben höchstens 1100 Jahre dicht hält - eine Farce angesichts des Millionen Jahre strahlenden Atommülls.»

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