Der Dax werde den Angriff auf die 7.000-Punkte-Marke wohl auf die kommende Woche vertagen, schrieb Analyst Werner Bader von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Die "griechische Hängepartie" lasse kaum große Kauflaune aufkommen und sorge bei vielen Marktteilnehmern für Zurückhaltung oder sogar Gewinnmitnahmen. Mit einem Ultimatum wollen die Europäer weitere Zugeständnisse Griechenlands für ein neues Rettungsprogramm erzwingen. Die Vorgaben aus Übersee sind negativ: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,51 Prozent seit dem Xetra-Handelsschluss am Vorabend. Die asiatischen Börsen tendierten nach etwas enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus China mehrheitlich ebenfalls leichter.
Unternehmensnachrichten waren in Deutschland vor dem Wochenende dünn gesät. "An Konjunkturdaten könnte allenfalls das von der Universität Michigan erhobene amerikanische Verbrauchervertrauen heute Nachmittag für etwas Bewegung sorgen", so LBBW-Experte Bader weiter.


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