Die weiteren Quartalszahlen von Deutz indes fielen Händlern zufolge etwas besser als erwartet aus. Die gestiegene Profitabilität kam aus dem operativen Geschäft. Zudem hatte das Unternehmen die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Die Entwicklung im nächsten Jahr aber sei mit erheblichen Unsicherheiten behaftet, sagte Unternehmenschef Helmut Leube.
Eher negativ fielen die Urteile zweier Analysten aus. So bewertet Stefan Augustin vom Analysehaus Kepler Equities die Deutz-Papiere mit "Reduce" und einem Kursziel von 4,00 Euro. Zwar habe der Motorenhersteller beim Umsatz sowohl seine als auch die durchschnittliche Analystenschätzung übertroffen. Bei Auftragseingang in Höhe von etwa 372 Millionen Euro aber habe er sich etwas mehr erhofft. Daher beurteilt er die Entwicklung im kommenden Jahr nun skeptischer als zuvor.
"Reduce" lautet auch das Votum von WestLB-Analyst Achim Henke. Sein Ziel liegt bei etwas höheren 4,20 Euro. Mit Blick auf die Marktentwicklung im Jahr 2012 ist er nicht ganz so optimistisch wie das Unternehmen. Der Experte bleibt zurückhaltend, da die Auftragsentwicklung schwer vorhersagbar sei und der Geschäftszyklus den Höhepunkt noch im laufenden Jahr erreichen dürfte.


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