Hamburg (dapd). Bisher hatte die Bundesregierung daran festgehalten, die Ausfuhr von EU-Agrarprodukten, etwa nach Asien und Afrika, zu fördern, um die Waren konkurrenzfähig zu machen.
Umweltschützer und Entwicklungsorganisationen hatten dies kritisiert, weil Kleinbauern und Landwirte in den betroffenen Ländern oft nicht gegen Billigprodukte aus der EU konkurrieren können. 2011 zahlt die EU nach Angaben des Ministeriums Subventionen für Agrarexporte in Höhe von 164 Millionen Euro. Die USA unterstützten die Ausfuhr ihrer Produkte mit umgerechnet 250 bis 300 Millionen Euro. 'Ich wünsche mir, dass auch die anderen Agrarexportnationen wie die USA unserem Beispiel folgen und ihre Subventionen einstellen', sagt Aigner dem Magazin.
dapd


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