Bereits jetzt gebe es zehn sogenannte Konsultationskindertagesstätten im Land, in denen Erziehern aus anderen Einrichtungen neue Konzepte in der Praxis lernen könnten.
Ein solches Projekt solle es in Zukunft auch für Grundschulen geben. 'Das Ziel muss sein, dass die Kinder den Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule als fließenden Wechsel und mit Freude erleben können', sagte Ahnen. Kooperationen zwischen Kitas und Schulen seien bereits gesetzlich verankert.
Für Programme und Veranstaltungen an der Schnittstelle zwischen Kindergärten und Grundschulen stelle das Land jährlich 500 000 Euro zur Verfügung, sagte Ahnen. Damit würden etwa Hospitationen von Kindergärtnerinnen in Grundschulen und von Lehrern in Kindertagesstätten oder Schnuppertage für Kindergartenkinder in der Grundschule finanziert.
Der Neurobiologe Gerhard Hüther von der Universität Göttingen, der bei dem Kongress die Eröffnungsrede hielt, betonte die Bedeutung frühkindlicher Bildung. Wenn Kinder schon in der Kita individuell gefördert würden, helfe dies dabei, den Übergang zur Schule zu erleichtern. 'Entscheidend ist, dass Kinder ermutigt werden, sich als kleine Entdecker und Gestalter zu erleben', sagte Hüther.
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