Sachsen
Ärztemangel - Krankenhäuser locken Medizinstudenten mit 400-Euro-Stipendien
20.11.09 | 19:32 UhrProgramm soll dem wachsenden Ärztemangel in Sachsen vorbeugen Mit Stipendien sollen Medizinstudenten an sächsischen Kliniken gehalten werden. Die Krankenhäuser in Arnsdorf, Altscherbitz, Großschweidnitz und Rodewisch vergeben dazu über einen Zeitraum von maximal vier Jahren monatlich jeweils 400 Euro, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Dresden ankündigte.
Voraussetzung sei mit dem Physikum die vorklinische Ausbildung und die Bereitschaft, sich in einem der Häuser zum Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie oder Neurologie ausbilden zu lassen. Die Stipendien können bei den Krankenhäusern beantragt werden, die auch selbst über deren Anzahl entschieden, hieß es weiter.
Als Instrument gegen den Ärztemangel setzt Sachsen bereits seit Jahren auf österreichische Mediziner. Im vergangenen Jahr startete zudem ein Projekt, das finanzielle Anreize für angehende Hausärzte bereithält. Voraussetzung hierfür war die Verpflichtung von Medizinstudenten, nach Abschluss ihrer Facharztausbildung mindestens vier Jahre lang in unterdurchschnittlich versorgten Regionen Sachsens als Hausarzt zu arbeiten. Dafür bekommen sie 300 bis 600 Euro monatlich. Falls die Jungmediziner ihre Verpflichtungen nicht einhalten, müssen sie die Fördergelder zurückzahlen.
Dresden (ddp-lsc)
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Programm soll dem wachsenden Ärztemangel in Sachsen vorbeugen Mit Stipendien sollen Medizinstudenten an sächsischen Kliniken gehalten werden. Die Krankenhäuser in Arnsdorf, Altscherbitz, Großschweidnitz und Rodewisch vergeben dazu über einen Zeitraum von maximal vier Jahren monatlich jeweils 400 Euro, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Dresden ankündigte.
Programm soll dem wachsenden Ärztemangel in Sachsen vorbeugen Mit Stipendien sollen Medizinstudenten an sächsischen Kliniken gehalten werden. Die Krankenhäuser in Arnsdorf, Altscherbitz, Großschweidnitz und Rodewisch vergeben dazu über einen Zeitraum von maximal vier Jahren monatlich jeweils 400 Euro, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Dresden ankündigte.
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