DJ Wall Street im Verlauf etwas leichter - Adobe mit Aufschlägen NEW YORK (Dow Jones) Die Wall Street tendiert am Mittwoch im frühen Verlauf im Minus. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) reduziert sich bis 16.18 Uhr MEZ um 0,5% oder 55 Punkte auf 10.833, der S&P-500-Index notiert um 0,6% bzw 7 leichter bei 1.167 Punkten. Der Nasdaq-Composite-Index gibt um 0,7% oder 16 Punkte auf 2.399 Punkte nach. Der eine Stunde vor beginn des Handels veröffentlichte Auftragseingang der langlebigen Wirtschaftsgüter ist per Februar mit einem Plus von 0,5% leicht unterhalb der Prognose von 0,7% ausgefallen. Der Vormonatswert wurde dagegen deutlich auf plus 3,9% nach zuvor plus 2,6% nach oben revidiert. Insgesamt kann das Abschneiden ohne Transportsektor aber positiv gewertet werden, heißt es von der HeLaBa. Das Erholungsszenario sei intakt. Auch die Auslieferungen von zivilen Kernkapitalgütern zeugten von einer steigenden Investitionstätigkeit. Adobe Systems legen um knapp 4% auf 36,61 USD zu, nachdem das Software-Unternehmen am Dienstag nach Handelsschluss den Markt mit besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen zum ersten Quartal sowie einem guten Umsatz-Ausblick auf das zweite Quartal überrascht hatte. Zwar fiel der Gewinn wegen niedrigerer Margen um 19%, übertraf aber dennoch die Gewinnschätzungen. Adobe verwies zu Begründung auf die Stärke ihrer Acrobat- und Omniture-Produkte. Zudem sei die Stimmung wegen der anstehenden Launches von Flash Player und Creative Suite "bullisch". Oracle, die am Donnerstag nach Börsenschluss ihre Zahlen vorlegen, geben um 0,4% auf 25,85 USD nach. Der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen dürfte dem Konzern im dritten Geschäftsquartal zu einem höheren Gewinn verholfen haben. Analysten rechnen im Berichtszeitraum per Ende Februar mit einem Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 0,38 USD und einem Umsatz von 6,36 Mrd USD. In der Vorjahresperiode hatte Oracle einen Gewinn von 0,35 USD je Aktie ausgewiesen sowie Einnahmen von 5,5 Mrd USD. In der Wirtschaftskrise war der Konzern unter Druck geraten, nachdem Firmen ihre Ausgaben für Computerprogramme heruntergefahren hatten. Marktbeobachter rechnen jetzt mit einer Erholung. Ihr Augenmerk gilt vor allem dem Umsatz mit neuen Software-Lizenzen, das im Gegensatz zum Wartungsgeschäft als Indikator für das Neugeschäft des Konzerns gilt. Im zweiten Quartal per Ende November hatte Oracle mehr als die Hälfte seines Umsatzes mit dem Wartungsgeschäft erzielt. Der Computerkonzern Dell will sein Service-Geschäft in China sowohl organisch als auch durch Zukäufe ausbauen. Das sagte der Präsident von Dell-Services Peter Altabef am Mittwoch, ohne weitere Details nennen zu wollen. Es gebe kein Land, in dem der Konzern in der Vergangenheit schneller gewachsen sei als in China. Im vergangenen Quartal lag das Umsatzplus bei 81%. Profitiert habe das Unternehmen von dem Konjunkturprogramm der chinesischen Regierung. Die Aktie verliert dennoch 1% auf 15,05 USD. DJG/thl/ros Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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