Der Personalrat übte scharfe Kritik an dem Vorhaben. «Ein Stellenabbau in dieser Dimension entspricht etwa einem Viertel der verfügbaren Forschungsstellen, die nicht der Lehre zugeordnet sind oder drittmittelfinanziert und an konkrete Projekte gebunden sind», sagte der Personalratsvorsitzende der Fakultät, Christoph Berndt. Wenn der Vorstand seinen Plan in die Tat umsetze, fehle das Personal, um Forschungsschwerpunkte zu entwickeln.

Berndt forderte Charité-Chef Karl Max Einhäupl auf, über strukturelle Veränderungen nachzudenken, statt die Charité «kaputt zu sparen». Der Personalrat verwies darauf, dass die Infrastrukturkosten bei den drei teils maroden Unikliniken in Steglitz, Mitte und Wedding 40 Prozent des Budgets verschlängen. Dies sei doppelt so viel wie an anderen Unikliniken.

ddp/jas/