CDU weist Vorwurf an Tillich wegen Volkskammer-Handbuch zurück
30.11.08 | 19:05 UhrDresden (ddp-lsc). In der Debatte über den Umgang von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mit seiner DDR-Biografie hat die Union neue Vorwürfe zurückgewiesen. Nach einem Bericht der «Welt» (Montagausgabe) hat Tillich im Handbuch der nach den Wahlen vom März 1990 gebildeten DDR-Volkskammer verschwiegen, nach der DDR-Kommunalwahl vom Mai 1989 als Kandidat der DDR-CDU in den Kamenzer Kreistag eingezogen und zum Stellvertretenden Ratsvorsitzenden bestimmt worden zu sein.
Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer sagte am Sonntag, dass der von der Zeitung zitierte Eintrag ins Handbuch belege, dass Tillich seine Funktion «eben nicht beschönigt» habe. Er verwies dazu auf die Formulierung Tillichs, «seit Mai 1989 Ratsmitglied für Handel und Versorgung des Rates des Kreises Kamenz» gewesen zu sein. «Jedes Ratsmitglied war Stellvertreter», sagte Kretschmer. Die amtliche Bezeichnung der Funktion Tillichs bis zur Wende 1989 lautete «Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates für Handel und Versorgung».
ddp/tmo/pon
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Dresden (ddp-lsc) In der Debatte über den Umgang von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mit seiner DDR-Biografie hat die Union neue Vorwürfe zurückgewiesen.
Dresden (ddp-lsc) In der Debatte über den Umgang von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mit seiner DDR-Biografie hat die Union neue Vorwürfe zurückgewiesen.
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