(ddp-Interview) Maas: «Wer Lafontaine wählt, bekommt Müller»
21.07.2008 | 13:46 UhrÄußerungen der Linkspartei über eine mögliche Koalition mit der SPD nach der Landtagswahl bezeichnete Maas als «wenig originell». Man habe dies «zur Kenntnis genommen». Die Linke müsse aber überhaupt erst einmal ein eigenes Programm vorlegen. Maas zeigte sich zudem überzeugt, dass die SPD bei der Landtagswahl «deutlich vor der Linkspartei liegen» werde.
Der frühere saarländische Ministerpräsident und jetzige Bundesvorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, hatte unlängst betont, seine Partei strebe im Saarland eine Koalition mit der SPD an, unabhängig davon, welche von beiden Parteien bei der Wahl die stärkere werde. Lafontaine will bei der Wahl als Spitzenkandidat antreten, mit dem ausdrücklichen Ziel, noch einmal Ministerpräsident zu werden.
Der genaue Termin der saarländischen Landtagswahl steht noch nicht fest. Während die Oppositionsparteien im Saarbrücker Landtag eine Zusammenlegung mit der Bundestagswahl im September 2009 fordern, lehnt die CDU-Landesregierung dies bislang ab.
ddp/olh/stu
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Saarbrücken (ddp) Der saarländische SPD-Chef Heiko Maas kündigt für die Landtagswahl 2009 eine offensive Auseinandersetzung mit der Linkspartei an «Wer den politischen Wechsel will, muss SPD wählen», sagte Maas im ddp-Interview in Saarbrücken.
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