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Wirtschaftsverband: Costa Rica hat globale CO2- Rallye der Länder ausgelöst
03.07.07 | 10:10 UhrHamburg (ots) - Hamburg, 3. Juli 2007 - Als erstes Land der Erde strebt der mittelamerikanische Staat Costa Rica eine ausgeglichene Bilanz beim Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an und wird damit zum Vorbild für die westlichen Industrienationen, lobt Prof. Dr. Maximilian Gege, ...
Hamburg (ots) - Hamburg, 3. Juli 2007 - Als erstes Land der Erde
strebt der mittelamerikanische Staat Costa Rica eine ausgeglichene
Bilanz beim Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an und wird
damit zum Vorbild für die westlichen Industrienationen, lobt Prof.
Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender der größten Umweltinitiative der
Wirtschaft in Europa, dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für
Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.). Staatschef Oscar Arias will
Costa Rica bis 2021 zum CO2-neutralen Land entwickeln und damit
Norwegen überholen, das seinen Netto-Ausstoß an Kohlendioxid erst bis
zum Jahr 2050 auf Null senken will. "Costa Rica hat eine globale
Rallye ausgelöst, welches Land in welchem Jahr die CO2-Neutralität
erreicht, der sich künftig kaum noch ein Staat wird entziehen
können", sagt Prof. Dr. Maximilian Gege, und hofft, dass sich
"Deutschland in dieser historischen Skala auf den vorderen Rängen
einreiht".
Das zentralamerikanische Urlaubs-Paradies will sein ehrgeiziges
Ziel unter anderem durch die Stilllegung von Kraftwerken erreichen,
die mit fossilen Brennstoffen wie Kohle betrieben werden. Zudem ist
die Förderung von Autos mit Hybrid-Antrieb geplant, um den durch den
Straßenverkehr hervorgerufenen CO2-Ausstoß zu drosseln. In der
Industrie und der Landwirtschaft ist ebenfalls eine Absenkung der
Emissionen geplant. "Einige der von Costa Rica geplanten Maßnahmen
könnten auch in Deutschland erfolgreich realisiert werden. Weitere
Chancen liegen in einer radikalen Nutzung der Energie- und
Materialeffizienz und erneuerbaren Energien sowie der
Kraft-Wärme-Kopplung. Mit dem von B.A.U.M. vorgeschlagenen
Zukunftsfonds plus Rückzahlung durch schnell erzielte Einsparungen
sowie 5 Prozent sicherer Zinserträge für die Anleger wäre das
Programm problemlos finanzierbar", sagt Prof. Dr. Maximilian Gege.
Costa Rica erzeugt schon heute 78 Prozent seiner Energie aus
Wasserkraft und weitere 18 Prozent aus Erdwärme. "Eine Quote
erneuerbare Energien, von der Deutschland nur träumen kann, die aber
- wenngleich mit anderen Schwerpunkten auch - erreichbar wäre", meint
Gege. Für unerreichbar hält er hingegen den CO2-Ausgleich durch
Baumbestand: 51 Prozent der Landesfläche von Costa Rica sind von Wald
bedeckt. "Diese Zielmarke ist für Deutschland sicherlich
unrealistisch", räumt Prof. Dr. Maximilian Gege ein. Im Unterschied
zur Brandrodung in vielen Ländern Südamerikas und Asiens wird in dem
mittelamerikanischen Umweltschutz-Vorbildstaat seit Jahren
aufgeforstet.
B.A.U.M., der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes
Management e.V., wurde 1984 als erste überparteiliche
Umweltinitiative der Wirtschaft gegründet und ist heute mit rund 450
Mitgliedsfirmen europaweit die größte ihrer Art. Ziel ist die
Sensibilisierung für den Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung
sowie die Verbreitung und Weiterentwicklung der vorsorgenden
umweltorientierten Unternehmensführung. Die Mitglieder führen ihr
Unternehmen nach dem B.A.U.M.-Kodex für umweltbewusste
Unternehmensführung. Das 1990 von B.A.U.M. initiierte International
Network for Environmental Management (INEM) koordiniert die
Aktivitäten in 26 Ländern.
Originaltext: B.A.U.M. e.V.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=16620
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_16620.rss2
Pressekontakt:
Weitere Informationen: Bundesdeutscher Arbeitskreis für
Umweltbewusstes Management e.V., Osterstraße 58, 20259 Hamburg, Tel.
040 / 49 07 - 11 00, Fax 040 / 49 07 - 11 99, E-Mail info@BAUMeV.de,
Web: www.BAUMeV.de.
Presse-Agentur: euromarcom.de dripke.partner.pr, Tel. 0611/973150,
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strebt der mittelamerikanische Staat Costa Rica eine ausgeglichene
Bilanz beim Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an und wird
damit zum Vorbild für die westlichen Industrienationen, lobt Prof.
Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender der größten Umweltinitiative der
Wirtschaft in Europa, dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für
Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.). Staatschef Oscar Arias will
Costa Rica bis 2021 zum CO2-neutralen Land entwickeln und damit
Norwegen überholen, das seinen Netto-Ausstoß an Kohlendioxid erst bis
zum Jahr 2050 auf Null senken will. "Costa Rica hat eine globale
Rallye ausgelöst, welches Land in welchem Jahr die CO2-Neutralität
erreicht, der sich künftig kaum noch ein Staat wird entziehen
können", sagt Prof. Dr. Maximilian Gege, und hofft, dass sich
"Deutschland in dieser historischen Skala auf den vorderen Rängen
einreiht".
Das zentralamerikanische Urlaubs-Paradies will sein ehrgeiziges
Ziel unter anderem durch die Stilllegung von Kraftwerken erreichen,
die mit fossilen Brennstoffen wie Kohle betrieben werden. Zudem ist
die Förderung von Autos mit Hybrid-Antrieb geplant, um den durch den
Straßenverkehr hervorgerufenen CO2-Ausstoß zu drosseln. In der
Industrie und der Landwirtschaft ist ebenfalls eine Absenkung der
Emissionen geplant. "Einige der von Costa Rica geplanten Maßnahmen
könnten auch in Deutschland erfolgreich realisiert werden. Weitere
Chancen liegen in einer radikalen Nutzung der Energie- und
Materialeffizienz und erneuerbaren Energien sowie der
Kraft-Wärme-Kopplung. Mit dem von B.A.U.M. vorgeschlagenen
Zukunftsfonds plus Rückzahlung durch schnell erzielte Einsparungen
sowie 5 Prozent sicherer Zinserträge für die Anleger wäre das
Programm problemlos finanzierbar", sagt Prof. Dr. Maximilian Gege.
Costa Rica erzeugt schon heute 78 Prozent seiner Energie aus
Wasserkraft und weitere 18 Prozent aus Erdwärme. "Eine Quote
erneuerbare Energien, von der Deutschland nur träumen kann, die aber
- wenngleich mit anderen Schwerpunkten auch - erreichbar wäre", meint
Gege. Für unerreichbar hält er hingegen den CO2-Ausgleich durch
Baumbestand: 51 Prozent der Landesfläche von Costa Rica sind von Wald
bedeckt. "Diese Zielmarke ist für Deutschland sicherlich
unrealistisch", räumt Prof. Dr. Maximilian Gege ein. Im Unterschied
zur Brandrodung in vielen Ländern Südamerikas und Asiens wird in dem
mittelamerikanischen Umweltschutz-Vorbildstaat seit Jahren
aufgeforstet.
B.A.U.M., der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes
Management e.V., wurde 1984 als erste überparteiliche
Umweltinitiative der Wirtschaft gegründet und ist heute mit rund 450
Mitgliedsfirmen europaweit die größte ihrer Art. Ziel ist die
Sensibilisierung für den Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung
sowie die Verbreitung und Weiterentwicklung der vorsorgenden
umweltorientierten Unternehmensführung. Die Mitglieder führen ihr
Unternehmen nach dem B.A.U.M.-Kodex für umweltbewusste
Unternehmensführung. Das 1990 von B.A.U.M. initiierte International
Network for Environmental Management (INEM) koordiniert die
Aktivitäten in 26 Ländern.
Originaltext: B.A.U.M. e.V.
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