InVision IPO ist zu teuer
15.06.2007 | 12:19 Uhr
Seit1995 entwickelt und vertreibt InVision (WKN 585969) Software zur Personalplanung. Die Kundenliste der Gesellschaft kann sich sehen lassen, so zählen unter anderem die Deutschen Telekom, IKEA und der niederländischen Bank ABN Amro zu den Nutzern.
Weniger attraktiv präsentiert sich die Bewertung des Börsennovizen. Die ambitionierte Preisspanne für die aus einer Kapitalerhöhung stammenden Aktien der Gesellschaft lag zwischen 32 und 38 Euro.
Dass nun heute mit 32 Euro der Wert am unteren Ende der Spanne festgelegt wurde überrascht nicht. Denn am oberen Ende der Spanne hätte der Börsenwert bei satten 85 Mio. Euro gelegen.
Bei einen Umsatz von 10,7 Mio. Euro im vergangenen Jahr und einem Gewinn in Höhe von 1,4 Mio. Euro (2005 wurde noch ein Verlust von einer Mio. Euro geschrieben) kann man da schon nicht einmal mehr von „sportlich“ sprechen.
Kein Wunder, dass das ursprünglich geplante Emissionsvolumen nicht mehr realisierbar ist. Mit nun 34,5 Mio. Euro werden rund sechs Mio. weniger in die Kasse von InVision fließen als ursprünglich geplant. Brutto fließen der Gesellschaft sogar nur 22,9 Mio. Euro zu. Damit soll der Vertrieb ausgebaut werden.
Erneut scheint sich der Konsortialführer WestLB nicht mit Ruhm zu bekleckern. Bei einem KGV 2006von satten 50 und einem Verhältnis von Marktkapitalisierung zum Umsatz von über fünf ist die Aktie einfach teuer.
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Autor: derAktieninvestor, 12:19 15.06.07
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Für den 18. Juni plant das Software-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen seine Erstnotiz im Prime Standard der Börse Frankfurt.
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