34-Jähriger soll Falschgeld in Höhe von 20.000 Euro verbreitet haben: Ermittler haben ein mutmaßliches Mitglied einer deutsch-russischen Geldfälscherbande festgenommen. Der Mann aus dem Odenwald, der am Dienstagabend in Erbach verhaftet wurde, soll Falschgeld in Höhe von rund 20.000 Euro verbreitet haben, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.
Vergrößern 34-Jähriger soll Falschgeld in Höhe von 20.000 Euro verbreitet haben | Bild: © dapd

Erbach (dapd-hes).

In der Wohnung des 34-Jährigen fanden die Beamten einen größeren Bargeldbetrag und zwei Pistolen. Der Mann soll einer deutsch-russischen Gruppe angehören, die sich seit Mitte 2010 in Litauen hochwertige 100-Euro-Falschnoten beschafft und in Tschechien und Deutschland in den Verkehr gebracht hat.

Zwei weitere Mitglieder der Gruppe waren bereits im 2011 in Tschechien festgenommen worden und sitzen dort in Untersuchungshaft, wie das BKA weiter mitteilte. 'Die international koordinierten Festnahmen verhinderten die weitere Verbreitung der gefälschten Euro-Noten', sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke.

dapd