Franfurt/Main (dapd-hes). Der Vater starb wenig später während einer Not-Operation.
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ist der 32-Jährige nicht schuldfähig, weil er an einer chronischen Schizophrenie leidet. Deshalb geht es vor dem Landgericht um die Frage, ob er dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden soll, weil er für die Allgemeinheit gefährlich ist.
Nach seiner eigenen Aussage leidet der Beschuldigte seit mindestens drei Jahren unter schweren Depressionen. Ein Medikament, das ihm von einem Arzt verschrieben worden war, habe er wegen der starken Nebenwirkungen abgesetzt.
Zur Tat wollte sich der 32-Jährige nicht äußern. Seinen Vater beschrieb er als einen tyrannischen Mann, der ihm wenige Tage vor der Bluttat gedroht habe, ihn von der Polizei abholen zu lassen. Der Vater sei streng und autoritär gewesen. Es habe immer wieder Konflikte gegeben, unter anderem wegen seines langen Studiums. Mit einem Urteil wird am Donnerstag (2. Februar) gerechnet.
dapd


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