'Schleswig-Holstein muss als Geburtsland der Windenergie auch weiterhin eine bedeutende Rolle im Markt spielen', sagte Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU).
Brunsbüttel habe gute Chancen, sich als Produktions- und Logistikstandort für die Offshore-Windindustrie zu positionieren, sagte de Jager. Die Konkurrenz sei aber groß. Häfen wie Cuxhaven oder Bremerhaven seien in ihrer Entwicklung bereits weit vorangeschritten. Nach Ministeriumsangaben soll eine Machbarkeitsstudie für eine neue Offshore-Pier in Brunsbüttel in Auftrag gegeben werden. Die Gutachter schlugen eine Ertüchtigung und einen weiteren Ausbau der Hafenstrukturen vor. Notwendig ist zudem eine Verbesserung der Verkehrsanbindung des Hafens.
Laut Studie sind derzeit europaweit bis 2030 Offshore-Vorhaben mit einer Windleistung über 150 Gigawatt (GW) in Bau oder Planung. In Deutschland wird bis dahin die Errichtung von bis zu 45 GW Windkraftleistung erwartet. In der Nordsee sollen 9684 Anlagen in 69 Windparks entstehen.
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