Chemnitz (ddp-lsc). Traditionsgemäß vor dem Internationalen Museumstag im Mai öffnen Chemnitzer Kulturstätten zur Museumsnacht. Mit der zehnten Auflage sowie 600 Jahren Bäckerinnung Chemnitz werde am 16. Mai ein kleines und ein großes Jubiläum begangen, sagte Kulturbürgermeisterin Heidemarie Lüth am Freitag in Chemnitz. Der Innungsgeburtstag mit Bäcker-Umzug durch die Innenstadt und Eröffnung einer Ausstellung mit Verkostung sei in diesem Jahr das besondere Angebot der Museumsnacht.

An dem Ereignis beteiligen sich nach Lüths Angaben 27 Standorte mit 50 Ausstellungen. Erstmals sei das Museum für sächsische Fahrzeuge an seinem neuen innerstädtischen Standort in Sachsens erster Hochgarage von 1928 dabei. Damit habe die Chemnitzer Museumsmeile mit Kunstmuseum Gunzenhauser, Sächsischem Industriemuseum, Straßenbahnmuseum und Deutschem Spielemuseum auf rund zwei Kilometern Länge weiteren Zuwachs erhalten.

Auch Galerien und Ateliers, Kirchen und die Außenstelle der Stasiunterlagen-Behörde würden ihre Türen öffnen. Die Chemnitzer Verkehrs AG setze bis weit nach Mitternacht Shuttlebusse und -bahnen auf fünf Museums-Sonderlinien ein.

Insgesamt könnten die Besucher bei 90 verschiedenen Aktionen zuschauen und mitmachen. Das Wasserschloss Klaffenbach wird zu später Stunde von einer Licht-, Klang- und Farbinstallation eingehüllt. Das Spielemuseum biete «Brot und Spiele» nach römischem Vorbild.

Im vergangenen Jahr war mit 13 000 Besuchern ein Museumsnacht-Rekord in Chemnitz verbucht worden.

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