Quecksilber - Elbefische weisen nur geringe Schadstoffbelastung auf: Bei Untersuchung auf Quecksilber zulässiger Höchstwert teilweise überschritten
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Dresden (ddp-lsc). Die Fische in der Elbe weisen nur eine geringe Schadstoffbelastung auf. Die Messergebnisse der jährlichen Untersuchungen für das Jahr 2008 lagen auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie in den vorangegangenen Jahren, teilte das Umweltministerium am Sonntag in Dresden mit. Nur bei einzelnen Exemplaren komme es zu Überschreitungen von zulässigen Höchstwerten.

Die Messergebnisse bei den Schwermetallen Blei und Cadmium sowie bei chlorierten Kohlenwasserstoffen ergaben dem Ministerium zufolge geringe Konzentrationen, die weit unter den zulässigen Höchstgrenzen lagen. Bei der Untersuchung auf Quecksilber sei dagegen bei einigen sehr großen und damit älteren Exemplaren von Barben der zulässige Höchstwert überschritten worden.

«Die Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass man die Elbe wieder als sauberen Fluss bezeichnen kann», sagte Umweltminister Frank Kupfer (CDU). «Trotzdem empfehle ich, pro Person und Monat nicht mehr als zwei Kilogramm Elbefisch zu essen», fügte er hinzu. Innereien der Fische sollten gar nicht verzehrt werden.

Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie analysiert den Angaben zufolge seit 1992 jährlich die Schadstoffbelastung der Fische in den sächsischen Fließgewässern. Untersucht worden seien seitdem 2121 Fische, davon im vergangenen Jahr 96 Fische aus der Elbe. Im sächsischen Abschnitt der Elbe kämen gegenwärtig über 50 Fischarten wie Aale, Barben, Döbel, Hechte und Zander vor.

(ddp)