Stuttgart (ddp-bwb). Bei der im Februar in einem Abfallcontainer in Plochingen (Kreis Esslingen) entdeckten Leiche eines Neugeborenen handelt es sich um eine Totgeburt. Zu diesem Ergebnis kamen Tübinger Gerichtsmediziner in einem Gutachten, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei am Freitag mitteilten. Die Suche nach der weiterhin unbekannten Mutter werde vor diesem Hintergrund eingestellt, hieß es. Die Herkunft des Kindes bleibt damit unaufgeklärt.

Die Säuglingsleiche war von Arbeitern einer Entsorgungsfirma gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tüte mit dem Kind in den Neckar geworfen wurde und dann in Stuttgart durch einen automatischen Rechen in den Abfallcontainer gelangte. Dieser wurde dann nach Plochingen transportiert und dort geleert.

Die Obduktion hatte zunächst keine Hinweise auf die Todesursache erbracht. Deshalb hatten die Ermittler zusätzlich noch ein histologisches Gutachten in Auftrag gegeben, bei dem Gewebeproben untersucht wurden.

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