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BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft / Konzern-Zwischenbericht für das 1. Hakbjahr 2014

vor 29 Minuten veröffentlicht

BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft / Konzern-Zwischenbericht für das 1. Hakbjahr 2014 (mit Dokument)

Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der

Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.

6-Monatsbericht

BAWAG P.S.K. erzielt im 1. Halbjahr 2014 einen Nettogewinn von

175 Mio. EUR, +87%

o Nettogewinn 175 Mio. EUR, +87% gegenüber H1 2013

o Operative Kernerträge von 432,5 Mio. EUR, +21%

o Weiter rückläufiger Trend der Cost/Income Ratio auf 51,9%, -11,4%-Punkte

o Verbesserung der Nettozinsmarge der Geschäftsfelder um 32 Basispunkte auf

2,26%

o Erhöhung des Marktanteils bei Konsumkrediten in den letzten sechs Monaten um

70 Basispunkte auf 8,7%

o CET1 Quote (Vollanwendung Basel 3) von 11,2%, Erhöhung um 1,8%-Punkte

gegenüber dem Jahresultimo 2013

o Im Plan zur Erreichung der Gesamtjahresziele

Wien - 20. August 2014 - Die BAWAG P.S.K. veröffentlichte heute einen

Nettogewinn von 175 Mio. EUR für das 1. Halbjahr 2014, der um 87% über jenem der

Vergleichsperiode des Vorjahres liegt. Der Return on Equity (auf Jahresbasis)

verbesserte sich auf 16,2% und lag damit um 6,2%-Punkte höher; ebenso

verbesserte sich die Nettozinsmarge um 53 Basispunkte auf 1,84% und die

Nettozinsmarge der Geschäftsfelder um 32 Basispunkte. Die operativen

Aufwendungen verminderten sich um 17% und die Risikokosten um 41%. Insgesamt

spiegelt die Performance des 1. Halbjahres die weiteren Maßnahmen zur

Neupositionierung der Bank wider.

"Die BAWAG P.S.K. hat mit einem Nettogewinn von 175 Mio. EUR im ersten Halbjahr

2014 ein weiteres starkes Ergebnis erzielt. Trotz eines herausfordernden

Marktumfeldes ist dieser Anstieg um 87% auf die starke Performance in allen

Geschäftssegmenten zurückzuführen", sagte Chief Executive Officer, Byron Haynes.

"Wir sehen erste positive Effekte unserer umfangreichen Investitionen der

letzten Jahre. Wir sind stolz auf das, was wir im ersten Halbjahr 2014 erreicht

haben und erwarten eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung auch in der

Zukunft."

"Wir setzen unsere langfristige Strategie zur Neuausrichtung unserer Bank weiter

fort. Das Halbjahresergebnis veranschaulicht die signifikanten Investitionen der

Vorjahre und die Restrukturierungsmaßnahmen, die auf eine Positionierung der

BAWAG P.S.K. als eine der effizientesten Banken in Europa mit einer

kapitaleffizienten und risikoarmen Bilanz abzielen", ergänzte Chief Financial

Officer, Anas Abuzaakouk. "Wir sind der Ansicht, dass dieses Geschäftsmodell es

uns erlaubt, auch in Zukunft erfolgreich in einer kompetitiven und sich ständig

weiter entwickelnden europäischen Bankenlandschaft zu bestehen."

Highlights des 1. Halbjahres 2014

Trotz der Niedrigzinslandschaft und des geringen Wirtschaftswachstums in Europa

erzielte die BAWAG P.S.K. starke Ergebnisse und konzentrierte sich gleichzeitig

auf die weitere Bereitstellung wettbewerbsfähiger und innovativer Produkte, die

den Bedürfnissen ihrer Kunden entsprechen sowie auf eine Verbesserung ihrer

Kostenstruktur und auf die Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis.

Die operativen Erträge stiegen um 2% auf 483,2 Mio. EUR. Die operativen

Kernerträge in Höhe von 432,5 Mio. EUR nahmen um 21% zu, v.a. durch einen

starken Nettozinsertrag, dessen Anstieg (+25%) auf Maßnahmen zur Optimierung der

Passivseite und auf geringere Refinanzierungskosten zurückzuführen war. Die

Kundenkredite entwickelten sich stabil und leisteten somit einen positiven

Beitrag zur Ergebnisentwicklung. Der Anstieg des Provisionsüberschusses um 9%

spiegelt das anhaltende Ertragswachstum im gesamten Privat- und

Firmenkundengeschäft wider. In Märkten mit geringerer Kreditnachfrage und

niedrigeren Margen verfolgte die BAWAG P.S.K. weiterhin eine disziplinierte

Preispolitik. Die Nettozinsmarge der Bank verbesserte sich um 53 Basispunkte auf

1,84%. Die sonstigen Erträge gingen infolge des Wegfalls von Einmaleffekten aus

den im 1. Halbjahr 2013 erfolgten Wertpapierverkäufen um 57% zurück.

Die operativen Aufwendungen sanken im ersten Halbjahr 2014 um 17%. Durch weitere

Fokussierung auf Effizienz und Produktivität erzielt die BAWAG P.S.K. weiterhin

Einsparungen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 11,4%-Punkte auf 51,9%.

Die Qualität der Kreditforderungen verbesserte sich weiter. Die Risikokosten

verminderten sich um 41% auf 37,5 Mio. EUR. Diese Reduktion resultiert aus der

allgemeinen Verbesserung der Kreditqualität in den Kerngeschäftsfeldern und aus

erfolgreichen Maßnahmen zum Risikoabbau in den Vorjahren. Der prozentuelle

Anteil der Risikokosten an den Krediten und Forderungen betrug im 1. Halbjahr

2014 0,28% - eine Abnahme um

16 Basispunkte gegenüber dem 1. Halbjahr 2013. Wir fokussieren uns

risikotechnisch weiterhin auf sichere Regionen wie Österreich und

westeuropäische Industrieländer wie Deutschland oder Großbritannien. Wir haben

unser CEE-Exposure in den letzten Jahren auf unter 2% deutlich reduziert. Die

NPL Ratio blieb mit 3,4% gegenüber dem Jahresultimo 2013 unverändert und

verbesserte sich gegenüber dem 30. Juni 2013 um 1,1%-Punkte.

Mit einer Common Equity Tier I Kapital Quote von 11,2% und einer

Gesamtkapitalquote von 15,1% (beide Quoten unter Vollanwendung von Basel 3) ist

die Kapitalausstattung der BAWAG P.S.K. weiterhin stark. Über die im März 2014

erfolgte Einziehung des verbliebenen, von der Republik Österreich gehaltenen

Partizipationskapitals (iHv 350 Mio. EUR) hinausgehend, wurden im 1. Halbjahr

2014 rund 400 Mio. EUR an Minderheitenanteilen sowie per 31. Juli 2014 die

restlichen 60 Mio. EUR an künftig nicht mehr anrechenbaren Tier

1-Kapitalinstrumenten eingezogen.

Die Hauptrefinanzierungsquelle der BAWAG P.S.K. bleiben weiterhin ihre stabilen

Kundeneinlagen. Die Bank fokussiert sich auf die Reduktion ihrer

Refinanzierungskosten und behält bezüglich des Liquiditätsmanagements ihren

konservativen Ansatz mit einer Loan/Deposit Ratio von 101% bei. Per 30. Juni

2014 betrug die Liquiditätsreserve

3,4 Mrd. EUR.

Das Segment Retail Banking and Small Business war einer der treibenden Faktoren

für das starke Finanzergebnis der Bank. Die operativen Kernerträge erhöhten sich

um 16%, was aus einem um 19% besseren Nettozinsertrag und aus einem um 9%

höheren Provisionsergebnis resultierte. Unsere Investitionen in das

Privatkundengeschäft zeigten positive Effekte. Der Absatz an Girokonten stieg im

1. Halbjahr 2014 um 13%, jener der Kredite um 21% und jener der Fondsprodukte um

8%, die damit zum starken Provisionsergebnis beitrugen. Der Marktanteil bei

Konsumkrediten erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2013 um

70 Basispunkte auf 8,7%. Durch Fokus auf den Abbau der nicht zum Kerngeschäft

gehörenden Refinanzierungsarten, weiteren Preisanpassungen und Umschichtungen

bei den Einlagen, sind die Refinanzierungskosten erneut gesunken. Die Direktbank

easybank setzte ihren erfolgreichen Weg fort und eröffnete im 1. Halbjahr 2014

21.000 neue Kundenkonten.

Das Segment Corporate Lending and Investments erhöhte durch rückläufige

operative Aufwendungen (-16%) seine operative Ertragskraft weiter. Das

Neukreditgeschäft mit österreichischen Firmenkunden nahm im Vergleich zum 1.

Halbjahr 2013 um 47% zu. Das Portfoliomanagement wurde fortgesetzt und erbrachte

gegenüber dem 30.Juni 2014 eine Reduktion der nicht zum Kerngeschäft zählenden

Kredite um 440 Mio. EUR. Die Kreditmargen blieben durch Preisanpassungsmaßnahmen

stabil. Die NPL Ratio des Segments weist mit 2,48% eine weiterhin sinkende

Tendenz auf. Das Neugeschäft mit internationalen Firmenkunden stellte eine

Mischung aus Käufen von Investment Grade Anleihen und konservativ strukturierten

Krediten dar. Das internationale Immobilienfinanzierungsgeschäft wurde durch

weitere Diversifizierung des Portfolios ausgebaut. Ende des 1. Halbjahres 2014

betrug das Kreditvolumen des internationalen Kerngeschäfts 4,1 Mrd. EUR.

Das Segment Treasury Services and Markets erzielte durch selektive

Neuinvestitionen und strategische Verkäufe eine Steigerung des Nettozinsertrages

um 5% und der operativen Erträge um 16% seit dem ersten Halbjahr 2013. Die

erhöhte operative Effizienz führte zu einer Senkung der operativen Aufwendungen

um 40%. Das gesamte Investmentportfolio belief sich auf 5,7 Mrd. EUR mit einer

durchschnittlichen Duration von 3,9 Jahren. Das Portfolio enthielt

ausschließlich Investment Grade Wertpapiere, wobei 71% in der Ratingkategorie A

oder höher eingestuft waren. Das Portfolio ist geographisch relativ breit

diversifiziert. Die Bank hat kein direktes Exposure in Süd-Ost-Europa, Ungarn,

der Ukraine und Russland.

Die Tabellen zum 1. Halbjahr 2014 befinden sich im PDF-Dokument im Anhang.

Über die BAWAG P.S.K.

Die BAWAG P.S.K. ist eine der größten Banken in Österreich mit über 1,6 Mio.

Privat- und Firmenkunden unter einer landesweit sehr bekannten Marke. Die Bank

fokussiert sich auf drei Geschäftssegmente: Retail Banking and Small Business

umfasst Kredite, Spareinlagen, Zahlungs- und Kartendienste, Veranlagungen und

Versicherungsdienstleistungen für Privatkunden- und KMUs. Die Kreditvergabe an

österreichische Unternehmen sowie sonstige Finanzdienstleistungen und das

internationale Geschäft sind im Segment Corporate Lending and Investments

zusammengefasst. Kundenkredite werden mehrheitlich in Österreich vergeben. Der

Schwerpunkt des internationalen Geschäfts liegt auf der Finanzierung von

Unternehmen und gewerblichen Immobilien vorrangig in Westeuropa. Das Segment

Treasury Services and Markets umfasst alle Servicedienstleistungen im

Zusammenhang mit der Bereitstellung von Handels- und Investitionsaktivitäten für

das konzerninterne Treasury sowie das Management des bankeigenen Portfolios an

Finanztiteln.

Ziel der Bank ist ein Geschäftsmodell fokussiert auf Kapitaleffizienz, ein

niedriges Risikoprofil und geringen Leverage, um gleichzeitig die effizienteste

einheitlich gesteuerte Bank in ganz Österreich zu sein. Das Angebot

wettbewerbsfähiger, transparenter und einfacher Produkte sowie Dienstleistungen

für unsere Kunden ist der Kern der BAWAG P.S.K. Geschäftsstrategie.

Die Investor Relations Website der BAWAG P.S.K. (Link:

http://www.bawagpsk.com/BAWAGPSK/IR/DE) beinhaltet weitere Informationen über

die BAWAG P.S.K., inklusive Informationen zu Finanzergebnissen und anderen

Themen für Investoren.

Rückfragehinweis:

Mag. Sabine Hacker, Konzernpressesprecherin

T: 43 1 534 53 - 31210

F: 43 1 534 53 - 33015

e-mail: presse@bawagpsk.com

Anhänge zur Meldung:

http://resources.euroadhoc.com/us/4b2lo5Dl

http://resources.euroadhoc.com/us/THhA5sXz

Unternehmen: BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft

Georg-Coch-Platz 2

A-1018 Wien

Telefon: +43 (0) 59905

Email: bawagpsk@bawagpsk.com

WWW: www.bawagpsk.com

Branche: Banken

ISIN: -

Indizes:

Börsen: Börse: Luxembourg Stock Exchange, Euronext Amsterdam, Frankfurt,

Wien, SIX Swiss Exchange

Sprache: Deutsch